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LAG fordert inklusive Teilhabe in allen Lebensbereichen

Text LAG inGroßbuchstaben dann Selbsthilfe und hochgesetzt NRW
Logo der LAG Selbthilfe Nordrhein-Westfalen
Foto: LAG SELBSTHILFE NRW e. V.

MÜNSTER (kobinet) Mit dem Wissen und der Erfahrung sowie dem Engagement von über 250.000 Betroffenen aus ihren rund 130 Mitgliedsverbänden setzt sich die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai für den Abbau vieler weiterhin vorhandener Barrieren in unserem Bundesland ein. "Schließlich sieht die UN-Behindertenrechtskonvention bereits seit 15 Jahren die Inklusion in allen Lebensbereichen vor", betont Geschäftsführerin Melanie Ahlke.



Die LAG Selbsthilfe NRW hat daher vor Kurzem das „Handbuch der Selbstbestimmung – Gesundheit“ veröffentlicht, das Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung bei der ambulanten und stationären Behandlung bietet. Zusammen mit einer Ideensammlung steht diese im Materialshop zum kostenlosen Download zur Verfügung, die niedrigschwellige Lösungen für eine bessere Zugänglichkeit von Arztpraxen vorstellt.

„Unsere engagierten Ehrenamtlichen entwickeln derzeit außerdem ein Forderungspapier zum barrierefreien Bauen und Wohnen“, ergänzt Melanie Ahlke. „Dadurch sollen insbesondere die Belange von Menschen mit psychischen Erkrankungen, anderen Lernmöglichkeiten oder Sinnesbeeinträchtigungen mehr Berücksichtigung finden“, erklärt die Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft.

Sie verweist nicht zuletzt auf die Erkenntnisse und Erfahrungen des LAG-Arbeitskreises „Politische und zivilgesellschaftliche Partizipation“, die in das neu formierte Bündnis „GO NRW – politische Teilhabe stärken“ eingeflossen sind: „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den anderen beteiligten Organisationen auf eine inklusivere Gemeindeordnung in Nordrhein-Westfalen hinzuwirken“, so Melanie Ahlke.