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Abschied von Ursula Lehmann

Ursula Lehmann am Protesttag 2023 in Berlin
Ursula Lehmann am 5. Mai 2023 am Brandenburger Tor
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ursula Lehmann ist am 13. Dezember 2023 kurz nach ihrem Achtzigsten Geburtstag gestorben. Die Beisetzung der Berliner Rollstuhlaktivistin findet am 13. Februar um 12.30 Uhr auf dem Dom-Friedhof der St. Hedwig-Gemeinde im Stadtbezirk Mitte, Liesenstraße 8 statt. Das Foto hat kobinet-Reporterin Irina Tischer am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im vergangenen Jahr in Berlin aufgenommen. Zur Veröffentlichung wählte sie ein Wort von William Shakspeare (1564 - 1616) aus: "Gesegnet, die auf Erden Frieden stiften."

An ihrem Rollstuhl ist iin mehreren Sprachen die legendäre Parole Ursula Lehmanns BAUT RAMPEN STATT BOMBEN zu lesen. Damit war sie auf Ostermärschen in Berlin und bei Demos in der Wittstock-Ruppiner Heide unterwegs

Bis zum Abzug 1993 hatten die sowjetischen Streitkräfte den Truppenübungsplatz im Nordwesten des Landes Brandenburg als Bombodrom genutzt und dann der Bundeswehr übergeben.

Die Bevölkerung demonstrierte für die Freie Heide und gegen den hier geplanten Luft-Boden-Schießplatz der Bundeswehr. 2009 wurden diese Pläne verworfen, die Nutzung des Truppenübungsplatzes 2011 durch die Bundeswehr eingestellt.