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Demokratiebildung an Schulen zu fördern

Zeichnung mit Personen, die nebeneinander  arbeiten, lernen und demonstrieren
Gemeinsam leben und arbeiten geht nur mit demokratischen Mitteln
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

STUTTGART (kobinet) Demokratiebildung an Schulen zu fördern und im Schulunterricht zu verankern, das ist eine Forderung des Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des heutigen Tages der Bildung. Demokratiebildung in allen Schulfächern fest zu verankern. Vor dem Hintergrund einer erkennbaren Zunahme von Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus in unserer Gesellschaft ist es, so dieser Verband, wichtiger denn je, Schülerinnen und Schülern ein Demokratieverständnis wie Fairness, Solidarität, Toleranz, Freiheit und die Akzeptanz von Vielfalt zu vermitteln und demokratische Werte im Schulalltag zu leben.

Demokratische Grundwerte sind Bestandteil unseres Grundgesetzes und damit die Basis für unser Zusammenleben, so der Verband.

„Kinder und Jugendliche müssen schon früh an nachhaltige Entwicklung und damit Themen wie Umwelt, Gesundheit, Demokratie und Menschenrechte, Diversität, Konsum und Wirtschaft, aber auch globale Entwicklungen herangeführt werden. Das stärkt die allgemeine Urteilskraft und befähigt Überzeugungen kritisch zu hinterfragen sowie eine eigene Meinung zu bilden und zu vertreten. Gleichzeitig werden Werte im Hinblick auf Demokratieverständnis und demokratisches Handeln vermittelt“, betont Uta-Micaela Dürig, Vorständin Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg.

Aber Schule sei weit mehr als nur Wissensvermittlung. Deshalb sei es ,so fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband, wichtig, diese Lerninhalte fächerübergreifend in den Unterricht einzubringen, durch Methoden wie partizipatives, kooperatives, handlungsorientiertes und selbstorganisiertes Lernen demokratisches Verhalten zu praktizieren und im Schulalltag erlebbar zu machen.