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In Baden-Württemberg soll Landespflegekammer entstehen

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
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Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Der Gründungsausschuss für eine Landespflegekammer Baden-Württemberg konnte mehr als 114.000 Pflegekräfte als Mitglieder einer künftigen Kammer erfassen. In einem Schreiben werden nun die Pflegekräfte in den kommenden Tagen vom Gründungsausschuss über ihre Erfassung und das weitere Vorgehen zu ihrer Registrierung informiert. Die erfassten Pflegekräfte haben dann bis zum 23. Februar 2024 Zeit, eine Einwendung gegen ihre geplante Registrierung einzulegen. Die vorgesehene Landespflegekammer wird nur errichtet, wenn mindestens 60 Prozent der Pflegekräfte keine Einwendung gegen die Registrierung einlegen.



Wird das Quorum erreicht, dann wird als nächster Schritt die Wahl zur ersten Vertreterversammlung der Kammer durchgeführt. Tritt diese erstmalig zusammen, ist die Pflegekammer gegründet. Dies könnte dann voraussichtlich Ende 2024 der Fall sein.

Das Ziel der künftigen Landespflegekammer wird es sein, durch eine Erhöhung der Attraktivität des Berufsstands einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs zu leisten.

Schrittweise sollen der Pflegekammer schrittweise weitere wichtige Aufgaben übertragen werden. Dazu gehören die Wahrnehmung von beruflichen Belangen sowie die Förderung der Ausbildung. Hierdurch können die Pflegekräfte ihr Berufsbild aktiv gestalten und weiterentwickeln. Auch Qualitätsmaßnahmen, Prävention, Förderung und Schutz der Gesundheit der Bevölkerung sowie Weiterbildung und Fortbildung sollen zu den Aufgabenbereichen der Kammer hinzukommen.

Mit einer eigenen Kammer sollen Pflegekräfte ihre Themen selbstbestimmt angehen und somit auch auf Augenhöhe mit anderen Gesundheitsberufen wie zum Beispiel der Ärzteschaft handeln können.