
Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Berlin (kobinet) Die Bahn will die Plastikkarte in diesem Jahr gegen eine digitale ersetzen. Verbraucherschützer sind einem Bericht des Tagesspiegel zufolge empört, Verbraucherministerin Lemke fordert Alternativen. Eine bietet die Bahn selbst an, nämlich einen Papierausdruck als Übergang. Auf einen entsprechenden Bericht des tagesspiegel hat Trudi Kindl aus Kassel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
„Die Bahn will auch Kunden ohne Smartphone ermöglichen, weiterhin mit einer Bahncard unterwegs zu sein. Für eine Übergangszeit sollen im Zug auch ein PDF-Dokument oder ein Papierausdruck als Ersatzdokument akzeptiert werden, sagte eine Bahnsprecherin auf Tagesspiegel-Anfrage. Ähnlich verfährt die Bahn bereits bei Sparpreistickets. Seit Oktober gibt es diese nicht mehr als klassische Papierfahrkarten, sondern nur noch als Online-Tickets. Wer die Fahrkarte im Reisezentrum kauft, bekommt aber auf Wunsch einen Papierausdruck ihres Online-Tickets. Nur bei den Flextarifen ohne Zugbindung stellen die Bahnmitarbeiter in den Reisezentren weiterhin die alt bekannten Papierfahrkarten aus“, heißt es in einem Tagesspiegel-Beitrag.




