
Foto: BMAB
WEDEMARK (kobinet) Der Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) lädt auch im kommenden Jahr wieder in das europaweit größte Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßenfehlbildungen ein. Vom 27. Juli bis 3. August 2024 gibt es dann auch für diese Jugendlichen eine Woche Spaß und Action pur. Dann geht es mit Prothese in den Hochseilgarten und ins Kanu, Schwimmen, Reiten, Bogenschießen, Handicap-Tauchen mit Sauerstoffflasche, ein Sporttag mit bekannten Handicap-Sportlern und vieles mehr.
Mit dieser europaweit einmaligen Veranstaltung bietet der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen betroffenen Kindern im Alter von acht bis 17 Jahren die Gelegenheit, nicht nur mit Altersgenossen aus ganz Deutschland zusammenzutreffen, die ein ähnliches Handicap mitbringen, sondern auch die Chance, ihr Selbstbewusstsein in Bezug auf die eigene Behinderung zu stärken. So könnten sie eine Woche ganz unbeschwert sie selbst sein, ihre Grenzen ausloten und sich untereinander austauschen.
Dann heißt es: „Eine Woche nicht behindert sein!“ Zudem ermöglicht die direkte Einbindung von Sanitätshäusern, Unternehmen aus der Orthopädie und Prothetik sowie zahlreicher Vereine und Initiativen den Kindern, auch das eigene Bewusstsein für die Möglichkeiten, die ihnen moderne und perfekt angepasste Hilfsmittel bieten, zu wecken.
Für eine umfassende Unterstützung sorgte ein qualifiziertes Team von Betreuern, von denen viele ebenfalls Amputierte und Prothesenträger sind. Einige Betreuer waren in den Vorjahren selbst als Teilnehmer im Jugendcamp und dienen den Heranwachsenden somit gleichzeitig als Vertrauenspersonen und positive Rollenmodelle. Auch engagierte Physiotherapeuten und Orthopädietechniker gehören zum Betreuerstab, sodass für alle Eventualitäten von der Heimweh-Attacke bis zur defekten Prothese der richtige Ansprechpartner bereitsteht.
Weitere Einzelheiten über diese Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf dieser Internetseite.




