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SoVD fordert einheitliche Lösung für Teilhabegeld

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) In Niedersachsen haben mehr als 660.000 Menschen eine Schwerbehinderung. Als Ausgleich für ihre Behinderung können sie verschiedene Leistungen bekommen. Das Problem: Diese sind sehr unübersichtlich und je nach Behinderung unterschiedlich gestaltet. Anlässlich des „Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung“ am 3. Dezember fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb ein einheitliches Teilhabegeld, das allen Betroffenen gleichermaßen zugutekommt.

Nach Auffassung des größten Sozialverbands in Niedersachsen wäre ein bundeseinheitliches Teilhabegeld die richtige Lösung. „Das Teilhabegeld muss einkommens- und vermögensunabhängig und vor allem allen Betroffenen gezahlt werden – egal, welche Behinderung sie haben“, erläutert Dirk Swinke, der Vorstandsvorsitzende des SoVD in Niedersachsen. Dass die Bundesregierung diese weitaus gerechtere Leistung bislang ablehne, sei ein enttäuschendes Signal. „Dadurch würden Menschen mit Behinderung mehr Flexibilität und Selbstbestimmung in punkto Teilhabe erhalten“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Deshalb fordert der SoVD von der niedersächsischen Landesregierung, mit gutem Beispiel voranzugehen. „Für die Menschen mit Behinderung in Niedersachsen muss es ein einheitliches Teilhabegeld geben, um mehr Gerechtigkeit herzustellen. Außerdem sollte sich Niedersachsen mit eines Bundesratsinitiative für eine bundesweite Lösung einsetzen“, betont Swinke.