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Kassel (kobinet) Mit der Veröffentlichung seines Romans "Zündeln an den Strukturen" wollte Ottmar Miles-Paul nicht nur aufzeigen, welche Alternativen es zu Werkstätten für behinderte Menschen gibt. Er wollte damit vor allem auch denjenigen, die mit der geringen Bezahlung, den miseablen Vermittlungschancen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und mit der zuweilen rupigen Umgangsweise in "Werkstätten" nicht zufrieden sind, eine Stimme verleihen. Denn diese Sichtweisen kommen in der aktuellen und meist sehr abgehobenen Diskussion um das Werkstattentgelt in der Regel zu kurz. Dies zeigt ein aktueller Bericht der Heidenheimer Zeitung sehr praktisch auf, in dem hauptsächlich die Betreiber der Werkstätten zu Wort kommen.
„Zwischen Kritik und Selbstrechtfertigung. Diesen Lohn bekommen Menschen in Behindertenwerkstätten im Landkreis Heidenheim“ lautet der vielversprechende Titel des Beitrags in der Heidenheimer Zeitung vom 26. November 2023.
Link zum Bericht der Heidenheimer Zeitung vom 26.November 2023
Doch wie es behinderten Menschen geht, die mit dem bundesweiten Durchschnittsentgelt von 226 Euro pro Monat für ihre Arbeit nicht zufrieden sind, wie es behinderten Menschen geht, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten möchten und dazu so gut wie keine Chance bekommen, das geht aus diesem Artikel nicht hervor. Daher könnte es sich lohnen, den Roman von Ottmar Miles-Paul in den ruhigeren Zeiten um Weihnachten herum zu lesen, heißt es vonseiten des NETZWERK ARTIKEL 3.
Für die kostenfreie Online-Lesung aus dem Roman „Zündeln an den Strukturen“ am 8. Dezember von 17:00 bis 18:30 Uhr sind noch einige Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 1. Dezember 2023.
Link zu weiteren Infos zur Online-Lesung und zum Roman von Ottmar Miles-Paul





„Denn diese Sichtweisen [unzufriedener Beschäftigter] kommen in der aktuellen und meist sehr abgehobenen Diskussion um das Werkstattentgelt in der Regel zu kurz.“
Das ist vollkommen korrekt – gilt aber auch größtenteils für diese Seite. Wenn ich vielfältige Ansichten den Werbe-Beiträgen des Miles-Paul-Buches oder Langensiepen-Wahlwerbung gegenüberstelle, ist das schon recht eindeutig. Und ausgesprochen schade.
Muss ich leider zustimmen …. zumal Werbung kennzeichnungspflichtig ist.