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Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist und Rechtsanwalt Dr. Martin Theben weist heute einmal auf zwei aktuelle Meldungen in Sachen schulischer Inklusion hin. "Die eine macht Mut, die andere stimmt sehr bedenklich", kommentiert der Berliner Rechtsanwalt die beiden Presseberichte, auf die er verweist. Gerade im Hinblick auf die klaren Äußerungen für schulische Inklusion des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sei es wichtig, genau hinzuschauen, was vonseiten der Politik beschlossen wird.
Die erste Meldung aus einer Kleinstadt in Niedersachsen, in der es um die Ablehnung eines CDU-Antrags zur Weiterführung einer Förderschule geht, stimmt Dr. Martin Theben positiv:
https://www.hna.de/lokales/uslar-solling/cdu-antrag-ohne-chance-92575292.html
Die zweite Meldung, in der es um die Steichung von Mitteln für schulische Inklusion in Nordrhein-Westfalen geht, stimmt Dr. Martin Theben dagegen bedenklich:
https://www.google.com/amp/s/www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/schule-inklusion-sparen-100.amp
In Sachen Probleme mit der schulischen Inklusion hat sich auch Bruno Janßen aus Kleve mit einem Link zu einem Beitrag zur hohen Schulabbrecher-Quote vor allem in Förderschulen an die kobinet-nachrichten gewandt. In einem Beitrag der Rheinischen Post vom 11. Oktober 2023 heißt es dazu u.a.: „Die meisten Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss im Kreis Kleve verließen Förderschulen. So fällt etwa die Förderschule in Bedburg-Hau ins Gewicht: In den vergangenen fünf Jahren verließen dort 63 von 68 Jugendlichen die Schule ohne Hauptschulabschluss.“ Bruno Janßens Kommentar dazu: „Die Ergebnisse finde ich – auch vor dem Hintergrund der UN-Staatenprüfung – skandalös! Aber es ist natürlich auch ganz einfach ein praktischer Beleg für die Richtigkeit der harschen Kritik des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen an der Nichtumsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Sachen schulische Inklusion in Deutschland.“




