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Gehörlosen-Bund schließt Projekt zur Vertiefung der politischen Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit ab

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Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Am Ende der Woche ging ein besonderes Projekt des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) zu Ende. Drei Jahre lang arbeiteten Daniel Büter als Referent für politische Arbeit und Wille Felix Zante als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit daran, den Deutschen Gehörlosen-Bund stärker politisch zu vernetzen, an die Öffentlichkeit zu tragen und natürlich auch die Gebärdensprachgemeinschaft besser zu informieren, aufzuklären und zu vernetzen.



Das dreijährige Projekt war unter dem Titel „Nachhaltige Vertiefung der politischen Verbandsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB)“ im Juni 2020 gestartet und aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz gefördert. Hierzu wurden diese entsprechenden Stellen beim DGB eingerichtet.

Der DGB hat im dreijährigen Projektzeitraum im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dem zweiten Arbeitspaket, 44 Pressemitteilungen, zehn Berichte, 15 Stellungnahmen und ein Positionspapier veröffentlicht. Dem im Sommer 2020 eingerichteten Instagram-Account @gehoerlosenbund folgen Stand Juni 2023 6.850 Personen, die Zahl der Twitter-Follower hat sich auf fast 4.080 verdoppelt. Facebook bewegt sich bei ungefähr 10.000 Followern. Die Zahl der intern zugewiesenen, weitergeleiteten und beantworteten Email-Anfragen von Presse, Öffentlichkeit, Verbänden und Politik war jedes der drei Jahre im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich.

Daniel Büter nahm allein 2022 an 50 Treffen, Ausschusssitzungen und Beiratstreffen teil, wie im dritten Arbeitspaket „Politische Arbeit des DGB“ vorgesehen. Durch seine Mitarbeit in diesen Gremien entlastete er das ehrenamtliche Präsidium enorm und vertrat den DGB beispielsweise beim Deutschen Behindertenrat, beim Inklusionsbeirat und der Bundesfachstelle für Barrierefreiheit. Er traf sich mit Politikern aller im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien und betrieb aktive Lobbyarbeit. Ein großer Erfolg war dann auch die Durchsetzung der Barrierefreiheit des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für politische Bildung, die Daniel Büter maßgeblich vorantrieb, bearbeitete und schließlich bewirkte.