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10+1 Jahre Rhein-Main inklusiv gefeiert

Logo: Rhein-Main inklusiv
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Foto: RMi

Heidesheim (kobinet) Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Jubiläumsfeiern von Vereinen nachgeholt werden, die sonst vorher schon gefeiert worden wären. So auch beim Verein Rhein-Main inklusiv (RMI), der am 24. Juni 2023 sein 10 + 1 jähriges Jubiläum feierte. Die Gebutstagsfeier im rheinhessichen Heidesheim mit vielen Gästen aus nah und fern bot aber auch die Gelegenheit an die treibende Kraft bei der Gründung und weit über die Grenzen Rheinhessens bekannte Dr. Corina Zolle zu erinnern, die am 13. April 2020 gestorben ist. Hubert Bernhard erinnerte aber auch an eine Reihe von behinderten Mitgliedern und Kund*innen des Vereins, die vor kurzem verstorben sind.



Der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz Matthias Rösch gratulierte den Aktiven von Rhein-Main inklusiv in seinem Grußwort ebenso wie eine Reihe anderer politischer Akteur*innen zu ihrem Engagement für die Selbstbestimmung und Assistenz behinderter Menschen. Er machte deutlich, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung und der Austausch von Betroffenen ist. Vor allem bei der Assistenzorganisation sei ein solcher Austausch enorm wichtig, um möglichst selbstbestimmt Leben zu können. Das Beispiel von Stefanie Geiser, die seit 2018 im Verein als Beraterin der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) arbeitet und vorher vom Verein bei der Durchsetzung und Organisation ihrer Assistenz unterstützt wurde, machte deutlich, wie wichtig Beharrlichkeit, aber auch eine gute Unterstützung von Eltern ist. Auf ihrem steinigen Weg zum selbstbestimmten Leben in ihrer eigenen Wohnung mit Assistenz und einem Job musste Stefanie Geiser viele Hürden und Herausforderungen mit der Verwaltung überwinden.

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