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E-Roller auch am 5. Mai im Gespräch

Zwei am Wegrand abgestelle E-Roller brauchen fast ein Drittel der Wegfläche
Am Wegesrand abgestellte E-Roller blockieren einen Teil des Weges
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) machen der Verein Autonom Leben e.V. und der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) gemeinsam mit 14 weiteren Institutionen erneut auf die gefährliche Verkehrssituation durch E-Roller aufmerksam. Dazu übergeben die Initiatoren am 4. Mai vor der Sitzung des Verkehrsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft einen Offenen Brief an Stephan Jersch in Vertretung der Ausschussvorsitzenden Heike Sudmann.

Insgesamt 16 Organisationen fordern die Stadt Hamburg dazu auf, verbindliche und nachhaltige Maßnahmen für mehr Sicherheit zu ergreifen, um die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schützen. Gleichzeitig rufen die an dieser Aktion beteiligten Verbände und Gruppen 16.00 Uhr zu einer Protestaktion auf dem Hamburger Rathausmarkt auf.

Seit der Einführung der E-Tret- und E-Motorroller im Hamburger Stadtverkehr steigt die Zahl der Unfälle mit zum Teil schwer verletzten Personen kontinuierlich an, die Berichte von betroffenen Personen an die Initiativen und Verbände häufen sich. Die Situation mit unachtsam abgestellten und auf dem Gehweg gefahrenen E-Rollern stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar, insbesondere für zu Fuß gehende und sinnes- sowie mobilitäts-eingeschränkte Verkehrsteilnehmer-innen und Verkehrsteilnehmer