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Wiesbaden (kobinet) Auf Antrag Niedersachsens hat die Konferenz der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren (IntMK) am 27. April den Bund gebeten, zu prüfen, wie für alle vor Krieg, Gewalt und Verfolgung geflüchteten Menschen in gleichem Maße ein schneller und unbürokratischer Zugang zu Integrationsleistungen sicherzustellen ist.
„Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zeigt uns erneut eine große Aufnahmebereitschaft der Geflüchteten in unserem Land. So kann Zuwanderung gut funktionieren“, betonte Integrations- und Arbeitsminister Dr. Andreas Philippi. „Wer in ein anderes Land zieht, muss lernen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Der schnelle Zugang zu Unterkunft, Verpflegung, medizinischer Versorgung, Integrations- und Bildungsmaßnahmen sowie Arbeit erleichtert den Geflüchteten das Ankommen und Einleben in Deutschland erheblich. Ich kann es nicht akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich behandelt werden und dadurch nicht die gleichen Lebenschancen haben. Besonders freut mich, dass wir alle geflüchteten Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, in den Blick nehmen und in der aktuellen Situation nicht vergessen. Alle haben Anspruch auf unsere Unterstützung und Solidarität“, so der Minister weiter.
Eine Ergänzung des Asylbewerberleistungsgesetzes um Elemente, die sich in der Praxis als hilfreich für die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine gezeigt haben, wie etwa die Gesundheitsversorgung oder Arbeitsmarktintegration, sei ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Weitere Informationen zur Konferenz gibt’s unter: https://www.integrationsministerkonferenz.de




