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Sozialverband fordert besseren und barrierefreien Öffentlichen Nahverkehr

EisenbahnSignal freie Fahrt
Signal freie Fahrt
Foto: Pixabay/martaposemuckel

HANNOVER (kobinet) Mit dem Blick auf den heutigen Arbeitsstart des Lenkungskreises der Landesregierung fordert der Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) einen verbesserten Nahverkehr – und das gerade in ländlichen Regionen. Um dies voranzutreiben, sollen auch alte Bahnstrecken wieder nutzbar gemacht werden. Der SoVD in Niedersachsen kritisiert, dass in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts passiert sei.



Gerade Menschen, die auf dem Land leben, sind auf gut getaktete und barrierefreie Bahnen angewiesen. Die Realität sieht leider anders aus: Von dem bundesweiten Schienennetz mit einer Länge von 44.600 Kilometern im Jahr 1994 sind mittlerweile nur noch 38.400 Kilometer übrig. „Es gibt viel zu wenig ÖPNV-Angebote. Die Bürger*innen sind nach wie vor auf ihr Auto angewiesen“, erläutert Bernd Skoda, Beauftragter für Barrierefreiheit beim SoVD in Niedersachsen. Die Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken und Haltestellen könne da Abhilfe schaffen. „Obwohl das politisch schon seit Langem diskutiert wird, ist kaum etwas umgesetzt worden. Von den 28 in die engere Wahl genommenen Strecken sollten zunächst drei wieder nutzbar gemacht werden. Nachdem die Strecken in Einbeck – Salzderhelden -Einbeck und Bad Bentheim – Neuhaus erfolgreich reaktiviert wurden, ist jedoch seit über vier Jahren nichts mehr passiert“, kritisiert Skoda.