Menu Close

Steigende Baukosten verschärfen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Symbol Ausrufezeichen

München (kobinet) Das Bündnis für inklusives Wohnen WOHN:SINN hat gemeinsam mit sechs Partnerorganisationen auf den gravierenden Mangel an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum aufmerksam gemacht. Durch die krisenbedingt rasant gestiegenen Baukosten sei es quasi unmöglich geworden, geeigneten Wohnraum zu schaffen, der für Leistungsbezieher:innen des neuen Bürgergelds bezahlbar ist. Das Bündnis fordert anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen deshalb, die soziale Wohnraumförderung umgehend auszuweiten und die von Sozialämtern übernommenen Mietkosten angemessen zu erhöhen.

„Menschen mit Behinderungen sind auf dem deutschen Wohnungsmarkt besonders benachteiligt. So sind nur etwa zwei Prozent der Wohnungen und Häuser barrierefrei zugänglich, wie eine Erhebung des Statistischen Bundesamts zeigt. Dem gravierenden Mangel an geeignetem Wohnraum ist nur bedingt mit Anpassungen und Sanierungen beizukommen. Ein wichtiger Faktor ist die Schaffung von barrierefreien Neubauten. Krisenbedingt verzeichnet das statistische Bundesamt jedoch einen durchschnittlichen Anstieg der Baukosten um 16,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch kommen Neubauprojekte vielerorts zum Stillstand“, heißt es in der Presseinformation von WOHN:SINN.

Link zur Presseinformation von WOHN:SINN