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Offener Brief an Svenja Schulze: Rolle rückwärts beim weltwärts-Programm verhindern

Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Foto: bezev

Essen (kobinet) Im Rahmen eines offenen Briefes hat sich die Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) Anfang Juli an die Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze gewandt, um Rückschritte in Bezug auf Inklusion und Diversitätsorientierung im weltwärts-Programm zu verhindern. Den Brief unterzeichneten fünfzehn weitere Organisationen. Seit 2015 arbeitet bezev als Kompetenzzentrum für die Inklusion von Freiwilligen mit Beeinträchtigung/Behinderung im weltwärts-Programm am Abbau von Teilhabebarrieren. In den letzten Jahren sei es im Rahmen dieser Arbeit gelungen, deutlich mehr Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung einen Freiwilligendienst zu ermöglichen. Von drei entsendeten Freiwilligen mit Behinderung vor Beginn der Arbeit konnte die Zahl auf 240 erhöht werden.

"Das BMZ (Entwicklungsministerium) möchte nun das Kompetenzzentrum nicht weiter fördern. Damit stehen auch die Erfolge zur Disposition, da das BMZ zukünftig keine weiteren Ressourcen für die strukturelle Förderung von Inklusion und Diversitätsorientierung zur Verfügung stellen möchte. Mit diesem offenen Brief an Bundesministerin Svenja Schulze möchten wir erreichen, dass angemessene Strukturen für einen inklusiven weltwärts-Freiwilligendienst erhalten bleiben. Denn wir sehen die Gefahr, dass es zu deutlichen Rückschritten in der inklusiven und diversitätsorientierten Umsetzung des Programms kommen wird", heißt es auf der Internetseite von bezev zum Hintergrund für den offenen Brief.

Link zum Offenen Brief

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