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Der Paritätische fordert gleichberechtigte digitale und politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
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Foto: Gemeinfrei, public domain

FREIBURG im Breisgau/Stuttgart (kobinet) Die Verwirklichung des Rechts von Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigte digitale Teilhabe und politische Mitbestimmung und Mitsprache scheitert oft an erheblichen Barrieren. Deshalb fordern der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Freiburger Verein Barrierefreie Kommunikation zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit bei der Digitalisierung und politischen Beteiligung von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.

Politische Teilhabe war auch Thema einer PARITÄTISCHEN Online-Veranstaltung „Mit dabei in den Sozialen Medien“ im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

In Verbindung zu dieser Veranstaltung erklärte die Leiterin des PARITÄTISCHEN Regionalverbunds Südbaden Annika Beutel:„Wir begrüßen die Zusage von Sozialminister Manne Lucha im Rahmen der gestrigen Präsentation der Zwischenbilanz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg, Menschen mit Behinderungen künftig bei der Gestaltung der Inklusionspolitik zu beteiligen. Aber politische Teilhabe muss barrierefrei und digital sein. Hier gibt es noch erheblichen Nachholbedarf“. Und weiter hatte sie betont: "Nur so könnten sich alle Menschen selbstbestimmt äußern und mitwirken. Informationen müssten online leicht zugänglich und Sachverhalte und Hintergründe in einfacher Sprache und Gebärdensprache abrufbar sein".

„Menschen mit Behinderung möchten politisch mitreden, gehört und gefragt werden. Sie wünschen sich eine eigene Lobby. Sie wollen mehr dazugehören und Teil der Gemeinschaft und Gesellschaft sein. Digitale Barrierefreiheit spielt dabei eine wichtige Rolle“, so Beutel.

Mit dem Worten: „Für Hörbehinderte und taubblinde Menschen ist die digitale Barrierefreiheit extrem wichtig, da sie die Tür zu Information und Verständigung öffnet. Zudem sollten möglichst alle wichtigen Informationen die in Textform vorhanden sind, trotzdem auch in Deutscher Gebärdenspache zur Verfügung stehen“, unterstützen auch Kresimir Rudic, der Geschäftsführer und Fabian Hatwagner, der Vorsitzender beim Freiburger Verein „Barrierefreie Kommunikation" die Aussagen der Vertreterin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

FREIBURG im Breisgau/Stuttgart (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sailr25