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Werkstatträte in Nordrhein-Westfalen haben viel vor

Der neuer Sprecherrat der LAG Werkstatträte NRW mit Gästen
Der neuer Sprecherrat der LAG Werkstatträte NRW mit Gästen
Foto: LAG Werkstatträte NRW / Michael Dräger

KAMEN (kobinet) Die 17 neu gewählten Delegierten der LAG Werkstatträte in Nordrhein-Westfalen (NRW) hatten sich bei strahlendem Sonnenschein bei der konstituierenden Sitzung in Kamen getroffen und sich dort mit verschiedenen wichtigen Gästen zu politischen Themen ausgetauscht. Dabei wurde deutlich, dass die Werkstatträte dieses Bundeslandes auch in Zukunft noch viel vorhaben.

Inhaltlich legte sie ihr Augenmerk in der Aussprachen auf die Themen der Entgelt-Reform, sowie den Erhalt und die Wichtigkeit der Werkstätten.

Dabei stellten die Anwesenden nochmals ganz deutlich klar, dass die Werkstätten auch in der Zukunft ihr Daseinsrecht behalten werden. Natürlich, so wurde betont, muss der Weg auf den normalen Arbeitsmarkt immer möglich sein. Es kommt aus Sicht der Werkstatträte aber nicht darauf an, FÜR oder GEGEN einen Werkstatterhalt zu sein, sondern das Wohl und Glück des einzelnen Menschen im Mittelpunkt zu behalten. Der Wunsch des einzelnen Menschen sollte immer an oberster Stelle stehen und respektiert werden.

Ein wichtiger Aspekt der Debatten beschäftigte sich mit dem Thema Entgelt in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Alle waren sich dabei einig, dass eine gerechte Entgeltreform möglichst schnell kommen muss. Die sprach sich die LAG Werkstatträte NRW gegen denMindestlohn aus und unterstützt die Forderung von Werkstatträte Deutschland für ein Basisgeld.

KAMEN (kobinet) Kategorien Nachricht

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