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Jugendliche aus einkommensarmen Familien benachteiligt

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Foto: Aktion Mensch

STUTTGART (kobinet) Trotz der fortschreitenden Digitalisierung und der Förderprogramme an Schulen in Baden-Württemberg weist jeder vierte Schüler im Land erhebliche Lernlücken auf. Das wird durch die aktuelle forsa-Umfrage vom November 2021 belegt. Aus diesem Grunde fordert der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg zum heutigen „Internationalen Tag der Bildung“ einheitliche digitale Lernangebote und eine einheitliche Lernplattform vom Land sowie das Entwickeln neuer pädagogischer Konzepte für den Online-Unterricht.

Mit der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante drohen auch in Baden-Württemberg erneut vorübergehende Schulschließungen und Distanzunterricht.

„Die Digitalisierung an Schulen in Baden-Württemberg ist im Hinblick auf die technische Ausstattung und Infrastruktur durch die Corona-Pandemie stark fortgeschritten. Die Ausgabe von Leihgeräten ermöglicht Kinder und Jugendlichen aus einkommensarmen Familien die uneingeschränkte Teilnahme am Schulunterricht. Das allein reicht aber nicht aus, um zu verhindern, dass Lernlücken bei benachteiligten Schüler*innen entstehen. Woran es grundsätzlich fehlt, sind pädagogische Konzepte für den Online-Unterricht. Hier hinkt das Land hinterher und es besteht dringender Handlungsbedarf“, sagt Kerstin Kleinheinz, Referentin für Bildung und Jugend beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Generell gelte es, so die Referentin des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes, analoge und digitale Lernformen zu etablieren, unabhängig vom Pandemiegeschehen. Bei den schulischen Aufholprogrammen des Landes müssten sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler bevorzugt berücksichtigt werden, so Kleinheinz weiter.

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