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Café statt Werkstatt

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) "Mein Kind soll ohne berufliche Perspektive sein?" Damit wollte sich eine Initiative von Müttern nicht abfinden. Um ihren Kinder Alternativen zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, gründeten sie das Café BalanDeli in München. Mittlerweile geben sie damit rund 16 Menschen an drei Standorten eine berufliche Perspektive - darunter sich acht Menschen mit Behinderugnen, wie die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter berichtet.

"Mit einem Tagescafé, einem Kiosk und einer Espressobar bietet das BalanDeli mittlerweile an drei Standorten 16 feste, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze an. Die Hälfte der Mitarbeiter*innen lebt mit einer Behinderung. Jede*r wird gemäß den eigenen Stärken eingesetzt und adäquat entlohnt. So trägt das Unternehmen dazu bei, die Arbeitswelt und die Gesellschaft ein Stück inklusiver zu machen. Gegründet wurde das BalanDeli auf Initiative von Müttern, deren Kinder ursprünglich die Montessori-Schule an der Münchner Balanstraße besucht hatten. Sie wollten ihren Kindern eine berufliche Perspektive abseits der Werkstätten für Menschen mit Behinderung eröffnen. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Heute hat sich das Unternehmen längst am Markt etabliert", wie es in einem Bericht auf der Internetseite der Aktion Mensch heißt.

Während der Corona-Krise hat das BalanDeli sein Take-Away-Angebot ausgebaut, so dass während der Schließungen niemand auf die geliebten Speisen verzichten musste.

Link zum Bericht über das Projekt

München (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/shimoy1