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Beschäftigungsprogramm für Menschen mit Behinderungen gefordert

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Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt sind nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) katastrophal. Deshalb fordert dieser Verband von der neuen Bundesregierung ein Beschäftigungsprogramm für Menschen mit Behinderungen.

„Wir fordern von der Ampel-Koalition", so SoVD-Präsident Adolf Bauer, "dass sie ein Beschäftigungsprogramm für schwerbehinderte Menschen auf den Weg bringt. Wir versprechen uns davon insbesondere für jüngere und ältere schwerbehinderte Menschen deutlich verbesserte Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben“.

Darüber hinaus mahnt der SoVD an, dass zugleich ausreichend Haushaltsmittel für ein entsprechendes Beschäftigungsprogramm bereitgestellt werden müssen. Der SoVD-Präsident weist darauf hin, dass Mittel des Ausgleichsfonds hierfür nicht mehr genutzt werden können, da sie in der Pandemie für andere Vorhaben, etwa Entgeltausgleiche für Werkstattbeschäftigte, umgenutzt worden sind.

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