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Rechnungshof: Umgebaute Haltestellen im Saarland entsprechen oft nicht Normen

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Foto: Irina Tischer

Saarbrücken (kobinet) Während es sich landauf, landab abzeichnet, dass in vielen Kommunen die Vorgabe des Personenbeförderungsgesetzes, wonach der öffentliche Personennahverkehr ab dem 1. Januar 2022 barrierefrei sein muss, nicht erfüllt wird und Behindertenverbände überlegen, wie sie dagegen vorgehen können, macht Im Saarland derzeit die Prüfung des Rechnungshofs von umgebauten Haltestellen Schlagzeilen. Wie Dunja Reichert den kobinet-nachrichten mitteilte, entsprechen dort einem Bericht der Saarbrücker Zeitung zufolge viele umgebaute Haltestellen nicht den DIN Normen.

So berichtet die Saarbrücker Zeitung beispielsweise darüber, dass über einen Zeitraum von vier Jahren das saarländische Wirtschaftsministerium mit einem Sonderprogramm den Kommunen beim Ausbau barrierefreier Haltestellen finanziell unter die Arme gegriffen hat. "Zwischen 2016 und 2019 flossen laut Ministerium für den Umbau von 298 Stationen knapp 29 Millionen Euro in die Kassen der Städte und Gemeinden. Allein das Resultat lässt zu wünschen übrig. Denn kaum ein Wartebereich sei zufriedenstellend aufgerüstet worden", heißt es in dem Bericht, wonach die Prüfer*innen des Rechnungshof des Saarlandes 150 Haltestellen unter die Lupe genommen und bei fast allen Pannen festgestellt haben. Als Beispiel wird dabei angeführt, dass taktile Leitsysteme für Sehbehinderte nicht DIN-konform verlegt wurden.

Link zum Bericht der Saarbrücker Zeitung über die Prüfung des Rechnungshofs

Saarbrücken (kobinet) Kategorien Nachricht

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