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Im Gesundheitswesen ist mehr Barrierefreiheit notwendig

Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen - ein weißes Pferd in rotem Oval, daneben das Wort Niedersachsen
Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen
Foto: gemeinfrei

HANNOVER (kobinet) Gestern hat der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen digital in Braunschweig getagt. Die kommunalen Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten der Landkreise, Gemeinden, Samtgemeinden und Städte sowie der Region Hannover diskutieren während dieser Veranstaltung das Thema „Gesundheit in Niedersachsen und Auswirkungen der Pandemie“. Ausgehend davon haben der Niedersächsische Inklusionsrat und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen mehr Barrierefreiheit im Gesundheitswesen und eine bedarfsgerechte Versorgung jener Menschen gefordert, die an Long-Covid erkrankt sind

„Mir ist wichtig, dass Menschen mit Long-Covid frühzeitig Unterstützung erhalten – von einem Team, das aus Fachärztinnen und Fachärzten, Hausärztinnen und Hausärzten, Therapeutinnen und Therapeuten verschiedenster Disziplinen sowie Psychologinnen und Psychologen besteht“, erläutert Petra Wontorra, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und forderte: „Alle Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen für Menschen mit Behinderungen grundsätzlich barrierefrei sein. Das heißt, Arztpraxen und alle Krankenhäuser müssen für alle Menschen mit Behinderungen auffindbar, zugänglich und nutzbar sein. Barrierefreiheit umfasst aber auch vielmehr als die bauliche Barrierefreiheit. Ergänzend zu nennen sind die digitale Barrierefreiheit sowie eine barrierefreie Kommunikation, z. B. Leichte Sprache.“

Wontorra wies zugleich darauf hin, dass eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten aus der Politik, der Wissenschaft und der Praxis sowie den kommunalen Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräten vor Ort ein wichtiger Motor bei der Erreichung von mehr Barrierefreiheit und Teilhabe ist.

HANNOVER (kobinet) Kategorien Nachricht

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