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Berlin fehlen barrierefreie Wohnungen

Foto zeigt Rotes Rathaus
Rotes Rathaus in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Eine neue Verordnung soll in Berlin für mehr barrierefreie Neubauten sorgen. Das ist heute in einer Verlagsbeilage von Berliner Zeitung und Berliner Kurier zu lesen, die über "Leben mit Handicap" berichtet.

"Für Menschen mit Behinderung ist es äußerst schwierig, eine passende Wohnung zu finden", wird der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes, Dominik Peter, zitiert. Das Angebot behindertengerechter Wohnungen ist nicht groß genug.

Laut den Angaben der Senatsverwaltung für Wohnen halten die landeseigenen Wohnungsunternehmen insgesamt 1600 rollstuhlgerechte Wohnungen vor.

Die Verwaltung erklärt, dass die Anzahl barrierefreier Wohnungen in den nächsten Jahren wachsen soll: "Der Bestand an barrierefreien Wohnungen wird bei den landeseigenen Wohnungsbauunternehmen vor allem durch Neubau weiter erhöht werden", heißt es auf Anfrage.

Dafür soll auch eine gesetzliche Änderungen sorgen. Seit dem 1. Januar 2020 müssen 50 Prozent der Wohnungen in Neubauten barrierefrei errichtet werden, zuvor waren es nur 30 Prozent.

Zur Barrierefreihei gehört laut Berliner Bauordnung unter anderem, dass die Wohnung stufen- und schwellenlos errreichbar ist, alle Türen eine Breite von mindestens 90 cm haben und das Bad mit einem sogenannten bodengleichen Duschplatz ausgestattet ist.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdmowxy