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Beauftragte tagen zum Thema Berufliche Bildung

Christine Braunert-Rümenapf
Christine Braunert-Rümenapf
Foto: LB Berlin

Berlin (kobinet) Die Beauftragten des Bundes und der Länder für die Belange von Menschen mit Behinderung tagen heute un morgen am 16. März auf Einladung der Berliner Landesbeauftragten Christine Braunert-Rümenapf im Rahmen einer Online-Konferenz. Hauptthema der Konferenz sind die Möglichkeiten der beruflichen Bildung von Menschen mit Behinderung.

Die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an beruflicher Bildung sei auch zwölf Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention für Menschen mit Behinderung noch nicht erreicht. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt verschärfe die Situation von Menschen mit Behinderung in ihrer Teilhabe an Arbeit. Für Menschen mit Behinderung habe sich die Ausbildungssituation wegen der Corona-Krise weiter verschlechtert: Angebote zur Berufsorientierung, wie Praktika, seien eingeschränkt oder entfallen. Zudem habe das Inklusionsbarometer der Aktion Mensch bereits im Oktober 2020 den Anstieg der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung um 13 Prozent gezeigt und verdeutliche damit einen gravierenden Rückschritt für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Es sei zu befürchten, dass sie die Verlierer der Arbeitsmarktkrise sein werden, wenn sich die Berufliche Bildung für Menschen mit Behinderung nicht verbessere, heißt es in einer Presseinformation zum Treffen.

Zum Abschluss der 61. Konferenz laden die Beauftragten für die Belange für Menschen mit Behinderung morgen am 16. März zu einer Online-Pressekonferenz ein, bei der die Berliner Erklärung vorgestellt werden soll.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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