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Sozialverband fordert stärkeren Blick auf soziale und psychische Auswirkungen

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Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Schon vor der Corona-Krise litten junge und ältere Menschen unter Einsamkeitsgefühlen. Das belegt eine Studie, die der Sozialverband Deutschland-SoVD im Dezember 2020 präsentiert hat. Die Folgen der Corona-Pandemie haben diese Situation insbesondere für sozial benachteiligte Menschen noch einmal deutlich verschärft. Aus diesem Grunde fordert der SoVD einen stärkeren Blick auf soziale und psychische Auswirkungen der aktuellen Entwichklungen

„Der Schutz besonders vulnerabler Personengruppen hat nach wie vor oberste Priorität. Dennoch dürfen die Auswirkungen von zwölf Monaten sozialer Isolation und massiven Einschränkungen von den politisch Verantwortlichen nicht unterschätzt werden“, mahnt SoVD-Präsident Adolf Bauer mit Blick auf den Bund-Länder-Gipfel am 3. März.

Der SoVD beobachtet mit Sorge, dass insbesondere ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen immer stärker vereinsamen. Aber auch Kinder leiden immer mehr unter dem anhaltenden Kontaktverbot.

Dieser Verband bekräftigt deshalb seine Forderung nach einem Beratungsgremium, in welchem auch Vertreterinnen und Vertreter der besonders betroffenen Personengruppen in die Bewertung der getroffenen Maßnahmen eingebunden werden. „Wenn die Menschen immer mehr das Gefühl bekommen, dass ihre Sorgen und Ängste nicht ernst genommen werden, verlieren sie mehr und mehr das Vertrauen in die Politik. Die besten Maßnahmen nützen nichts, wenn die Menschen sie nicht mittragen“, so Bauer.

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