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Online-Voting Abstimmen für Assistenzhunde

Assistenzhund Quincy sitzt neben Sabine Häcker aufmerksam
Sabine Häcker, Vereinsvorsitzende von Hunde für Handicaps e.V., mit Assistenzhund Quincy
Foto: Dirk Schmidt für BILD der FRAU

Berlin (kobinet) Für ihren Einsatz für Menschen mit Behinderungen erhält die Berlinerin Sabine Häcker die Auszeichnung „GOLDENE BILD der FRAU“. Damit ihr Verein Hunde für Handicaps auch den mit 30.000 Euro dotierten Leserpreis erhält, hofft die Tierärztin nun auf die Stimmen aller Leser – ganz einfach per Klick im Internet.

Frau Sabine Häcker bat uns um Veröffentlichung. Wir unterstützen die Ausbildung der Hunde für Handicaps gern.

Die Tierärztin Sabine Häcker ist eine von sechs Frauen, die in diesem Jahr mit der „GOLDENEN BILD der FRAU“ ausgezeichnet werden. Diese Ehrung einer Frauenzeitschrift geht seit 2006 an Frauen, die sich herausragend für die Gesellschaft engagieren. „Die Ehre gebührt unserem ganzen Verein“, sagt Häcker. Sie ist ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins Hunde für Handicaps, der seit 30 Jahren Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen ausbildet.

„Jede Stimme zählt“

Der gemeinnützige Verein hofft nun, neben dem Preisgeld von 10.000 Euro zusätzlich den mit 30.000 Euro dotierten Leserpreis zu gewinnen. „Jede Stimme zählt“, sagt Sabine Häcker. „Wir bitten jeden, der ein Herz für Assistenzhunde und ihre zukünftigen Halter hat, im Internet oder per Telefon für uns abzustimmen.“ Das ist ganz einfach online unter www.goldenebildderfrau.de oder telefonisch unter 01375 100 355 (14 Cent pro Anruf aus dem Festnetz) möglich – bis zum Vorabend der Gala im Herbst 2021, bei der die Preise übergeben werden.

Das Preisgeld würde es Hunde für Handicaps ermöglichen, weitere Welpen zu kaufen und zu Assistenzhunden auszubilden. Die gut trainierten Tiere unterstützen beispielsweise Menschen im Rollstuhl: Sie heben heruntergefallene Handschuhe auf, drücken Lichtschalter oder ziehen ihren Haltern die Socken aus. „Für viele Menschen ist ein Assistenzhund ein unverzichtbarer Alltagshelfer“, sagt Häcker. „Leider werden Anschaffung und Ausbildung von Assistenzhunden nicht von den Krankenkassen bezahlt.“

23.000 Euro für einen Assistenzhund

Die meisten Assistenzhundhalter sind auf Spenden angewiesen: Bis ein Hund so gut trainiert ist, dass er die individuellen Bedürfnisse seines Halters erfüllen kann, kommen Ausgaben von rund 23.000 Euro zusammen.

Über Hunde für Handicaps e. V.

Als erster Verein in Deutschland begann Hunde für Handicaps vor 30 Jahren in Berlin, Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen auszubilden. Zum einen können behinderte Hundehalter*innen ihren Hund gemeinsam mit den Trainer*innen des Vereins zum Behinderten-Begleithund ausbilden, zum anderen gibt der Verein ausgebildete und geprüfte Behinderten-Begleithunde ab. Der Verein unterstützt behinderte Menschen in Fragen der Hundehaltung und organisiert Freizeitaktivitäten als sinnvollen Ausgleich für Mensch und Hund. Die Entertainerin Gayle Tufts ist prominente Schirmherrin des Vereins.

Im Jahr 2015 wurde die Vereinsvorsitzende Sabine Häcker stellvertretend für den ganzen Verein mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder sind auf Spenden angewiesen, um Jahr für Jahr geeignete Welpen kaufen und ausbilden zu können. Der gemeinnützige Verein engagiert sich nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern auch politisch, um Assistenzhunden und ihren Haltern mehr Rechte zu verschaffen. Auch international ist Hunde für Handicaps vernetzt: Die Ausbildung ist durch die internationalen Assistenzhund-Vereinigungen ADEu und ADI zertifiziert.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdmpr79