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ABiD zum Welttag der Menschen mit Behinderungen

Logo des Allgemeinen Behindertenverbandes in  Deutschland
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Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Anläßlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen am morgigen 3. Dezember und mitten in der Pandemie-Quarantäne fordert der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) Barrieren zu beseitigen, Teilhabe zu ermöglichen und Familienpflege zu stärken.

Dazu wird in einer Erklärung festgestellt: "Seit Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention verbesserten sich die Teilhabebedingungen für uns nicht. Im Gegenteil stieg das Armutsrisiko sogar noch weiter an. Das ist unwürdig. Das muß geändert werden".

Der ABiD erklärt zugleich, bereit und willens zu sein, an diesem Veränderungsprozeß aktiv mitzuwirken.

Dabei hält dieser Verband folgende fünf Punkte für vorrangig:

1. ) Schaffung umfassender Barrierefreiheit in allen Bereichen, auch in der privaten Wirtschaft.

2.) Teilhabeermöglichung durch den unbürokratischen Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile.

3.) Förderung der assistierenden Pflege beziehungsweise pflegender Assistenz in der eigenen Häuslichkeit durch Familienangehörige und/oder persönliche Assistentinnen und Assistenten, einschließlich der Wiedereinführung des Prinzips „ambulant vor stationär“.

In der aktuellen Corona-Pandemie sehen die Mitglieder ds ABiD zwei weitere Aspekte, welche deutlicher in den Vordergrund treten und zu diesen Forderungen hinzugerechnet werden:

4. ) Keine Selektion und/oder Isolation als „Risikogruppe“. Hände weg von der „Triage“!

5. ) Ermöglichung therapie-sportlicher Aktivitäten auch bei ansonsten geschlossenen Sportstätten, Fitneß-Studios oder Physiotheratie-Praxen.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/smoqv26