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Mehr Landesblindengeld kann nur erster Schritt sein

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Mit dem Beginn des Jahres 2021 wird in Niedersachsen das Landesblindengeld von 375 Euro auf 410 Euro monatlich angehoben. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt diese Erhöhung und fordert zugleich aber eine jährliche Anpassung.

Während in Bayern blinde Menschen als Ausgleich für ihre Mehraufwendungen 651 Euro erhalten, bekamen Betroffene in Niedersachsen in den vergangenen Jahren nur etwas mehr als die Hälfte dieses Betrages.

„Dass dieser Betrag jetzt endlich erhöht wird, freut uns natürlich“, betont Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen. Gleichzeitig könne dies, so stellt Sackarendt fest, aber nur ein erster Schritt sein.

"Es ist schwer zu erklären, warum Blinde in anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen mehr Unterstützung erhalten“, ergänzt er.

Außerdem müsse es – wie bei anderen Leistungen auch – eine dynamische Anpassung geben. „Betroffene mussten vier Jahre lang auf die jetzige Erhöhung warten. Wir fordern eine jährliche Anpassung. Da muss die Landesregierung dringend nachbessern“, so der SoVD-Chef.

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