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Berliner Streiter für Assistenz Klaus Lang ist gestorben

Klaus Lang
Klaus Lang
Foto: privat

Berlin (kobinet) Am 6. September ist der engagierte Streiter für Persönliche Assistenz Klaus Lang aus Berlin plötzlich und unerwartet gestorben. Seit frühester Jugend litt er an Cluster-Kopfschmerzen, die ihn in den letzten Jahren zwangen, sich mehr und mehr zurückzuziehen. Darauf hat Dr. Martin Theben die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

In einem gemeinsamen Nachruf von Martin Seidler für die AG Persönliche Assistenz Birgit Stenger für ASL e.V. und von Petra Stampfl für BAV.eV heißt es:

"Klaus hat sich seit mehr als 20 Jahren für die Interessen und die Selbstbestimmung von Menschen mit Assistenzbedarf stark gemacht: als Referent für Recht und Öffentlichkeitsarbeit bei ambulante dienste e. V., als Mitglied der AG, die sich für Personen stark machte, denen eine Einweisung in ein Pflegeheim angedroht wurde, als Mitbegründer und langjähriger Beschäftigter des Berliner Assistenz-Vereins, als Mitglied der AG Assistenz des Landesbehindertenbeirats. 2017 versuchte er trotz fortgeschrittener Erkrankung seine Kompetenz und langjährigen Erfahrungen in einem Projekt des BZSL einzubringen. Auch dort wurde er sehr geschätzt, obwohl er seine Arbeit frühzeitig einstellen musste.

Seine Kompetenz, sein strategisches Denken, seine Fähigkeit, Dinge ins Rollen zu bringen und Impulse zu setzen - all das wird uns fehlen!"

Die Beerdigung von Klaus Lang fand am 30. September auf dem Friedrichwerderschen Friedhof in der Bergmannstraße in Berlin statt.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sadirw1

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