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Gemeinsam mehr Inklusion wagen

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OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt die Ideen der Stadtverwaltung zur Stärkung des Inklusionsgedankens. Der Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement hatte in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses ein Konzeptpapier zur Neuausrichtung der Fachstelle Inklusion vorgestellt. Nach den Plänen der Verwaltung soll die Fachstelle zu einem Treiber eines partnerschaftlichen Inklusionsnetzwerkes weiterentwickelt werden.

„Mehr als zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Themen Inklusion und Teilhabe aktueller denn je“, betont der Lebenshilfe-Vorsitzende Franz Haverkamp in dem Zusammenhang. Einerseits seien zum Jahresbeginn wichtige Neuerungen im Bundesteilhabegesetz (BTHG) wirksam geworden. „Andererseits hat", wie Haverkamp feststellt, "nicht zuletzt die Coronakrise deutlich aufgezeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben bis zur Zielerreichung einer inklusiven Gesellschaft.“

Menschen mit Behinderungen seien leider die gesamtgesellschaftlichen Verlierer der Krise: „Begegnungen sind weggebrochen, Menschen mit Behinderungen wurden schlichtweg vergessen und zu ‚Unerhörten‘ – eine fatale Entwicklung, die aufgehalten werden muss“, so Franz Haverkamp.

Umso mehr unterstützt die Lebenshilfe die Pläne der Stadtverwaltung, das Thema Inklusion voranzutreiben und die Fachstelle Inklusion dafür neu aufzustellen.

Inklusion müsse, gerade weil Osnabrück, wie der Lebenshilfe-Vorsitzende einräumt, bislang nicht unbedingt als Inklusionstreiber bekannt ist, stärker als Leitmotiv im städtischen Handeln verankert werden.

OSNABRÜCK (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saerw38

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