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Barrieren bei digitalen Angeboten

Foto zeigt Andreas Bethke
Andreas Bethke
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Durch eingeschränkte Kontakte bei Corona wurde die Digitalisierung enorm beschleunigt. "Dabei wird in allen Lebensbereichen deutlich, dass blinde und sehbehinderte Menschen besonders unter Barrieren bei den digitalen Angeboten zu leiden haben", sagt Andreas Bethke. Um barrierefreie Angebote entstehen zu lassen, so der Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, "braucht es verbindliche gesetzliche Vorgaben sowie Schulungsangebote".

In der Reha-Info der Bar 4/2020 schrieb Bethke, eine Chance biete der European Accessibility Act (EAA). Der muss bis 2022 in deutsches Recht umgesetzt werden. "Erstmalig werden damit auch private Anbieter von bestimmten Produkten und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichtet", betont Bethke, "ein dringend notwendiger Schritt, wenn blinde und sehbehinderte Menschen nicht aus dem digital organisierten gesellschaftlichen Leben gedrängt werden sollen."

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sanqt35

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