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Katrin Gensecke als Direktkandidatin gewählt

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: privat

Hannover (kobinet) "Behinderte in die Parlamente" forderte die Behindertenbewegung schon Anfang der 90er Jahre. Für Katrin Gensecke, die sich in der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, Selbst Aktiv, engagiert, ist dieses Ziel ein gutes Stück näher gerückt. Sie wurde vor kurzem als Direktkandidatin für den Wahlkreis Börde von der SPD für die Landtagswahl am 6. Juni 2021 in Sachsen-Anhalt nominiert.

"Hier wird Partizipation ernstgenommen und konkret gelebt. Wir sind stolz auf Katrin Gensecke, die hoffentlich bald Gesicht und Stimme behinderter Menschen im sachsen-anhaltinischen Landtag sein wird", erklärte der Vorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke. "Wer die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nimmt, muss die Mitentscheidung behinderter Menschen in Politik und Gesellschaft, also auch in seinem direkten Umfeld umsetzen. In der Politik, aber auch in den tragenden Nichtregierungsorganisationen müssen Menschen mit Behinderungen direkt den Prozess mitsteuern. Dies wird an der ehemaligen Bundesbehindertenbeauftragten und jetzigen VdK-Vorsitzenden Verena Bentele und jetzt durch Katrin Gensecke politisch gelebt. So wird die Präsentation von Olaf Scholz anlässlich seiner Kandidatur, sich besonders für die Gleichstellung von Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Menschen mit Behinderung und deren Teilhabe, besonders einzusetzen, zeitnah umgesetzt. Langjährige Mitarbeit und fachliche Kompetenz lohnt sich und wird dann auch als politische Mitentscheidung gewürdigt."

Mit der Kandidatur von Katrin Gensecke werde die Arbeit von Selbst Aktiv, aber auch die gesamte Selbstbestimmt-Leben-Bewegung in Deutschland aufgewertet und ihr werde politisches Selbstbewusstsein und Mitentscheidung übertragen. "Wir von Selbst Aktiv setzen uns, unserem Namen entsprechend, aktiv für ein soziales Miteinander in Sachsen-Anhalt ein und unterstützen das Ziel ‚Katrin Gensecke in den Landtag‘“, so Karl Finke.

Der Bundesvorstand von Selbst Aktiv unterstütze zudem die Forderung von Olaf Scholz und der Behinderten- und Sozialverbände, den sozialen Zusammenhalt auch über die Corona-Krise hinaus zu stärken. Hierzu gehöre, dass die Aktivitäten staatlicher Anstrengungen und Belastungen zum Erhalt und der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft nicht aus den Versicherungssystemen finanziert werden. Die mittleren und unteren Einkommensschichten dürften in diesem Zusammenhang nicht stärker belastet werden, sondern insbesondere die Vermögenden unserer Gesellschaft müssten einen erheblichen Solidarbeitrag leisten. Es gelte für eine gerechtere Verteilung zu kämpfen und diese zu verwirklichen.

Hannover (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/senx457

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