
Foto: Handicap International
BERLIN (kobinet) Das bundesweite Netzwerk Flucht, Migration, Behinderung fordert, dass qualitative Dolmetschleistungen für Migrantinnen und Migranten mit einer Behinderung gesetzlich verankert werden müssen.Ohne Sprachmittlung bleibt, nach Einschätzung dieses Netzwerkes von Handicap International, zugewanderten Menschen mit Behinderung ansonsten der volle Zugang zu grundlegenden Rechten versperrt.
Das Netzwerk stellt in diesem Zusammenhang folgende zentrale Forderungen auf, um das im Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebene Recht auf „das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung“ sicherzustellen:
- Die Festschreibung auf ein allgemeines Recht auf die Übernahme der Kosten von qualitativen, leistungsgerecht honorierten Dolmetschleistungen im medizinischen Sektor (ambulant und stationär).
- Die Verkürzung der Bearbeitungszeiten von Anträgen auf Kostenübernahme qualitativer Dolmetschleistungen.
- Die barrierefreie Gestaltung des Zugangs zu den Dolmetschleistungen und ihrer Finanzierung.




