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Versprechen gebrochen

Foto zeigt Ausschnitt der Seite 3 der Berliner Zeitung
Ausschnitt aus Berliner Zeitung vom 16. 7. 2020
Foto: sch

Berlin (kobinet) Corona-Hilfen für alle? Von wegen. Viele Alte und Kranke, also die am meisten gefährdete Gruppe, sind seit der Krise schlechter dran als zuvor. Das berichtet heute die Berliner Zeitung.

Wir schützen die Alten und Kranken - so lautete das Motto zu Beginn der Pandemie. Es ist anders gekommen: Mit Milliarden wird die Wirtschaft gestützt. Und die am meisten Gefährdeten und ihre Helfer werden vergessen.

Ruth Schneeberger belegt dies in ihrem Beitrag "Das gebrochene Versprechen" auf Seite 3 mit drastischen Beispielen aus dem alltäglichen Pflegenotstand. "Corona hat gezeigt, wie fragil unser System ist", zitiert die Autorin eine Betroffene.

"Entgegen der öffentlichen Meinung sind die allermeisten Alten und Kranken in Deutschland nicht in Heimen, sie werden zu Hause gepflegt. Nur ein Viertel der rund 3,5 Millionen Pflegebedürftigen lebt in Heimen, 2,7 Millionen Patienten dagegen zu Hause. Davon wiederum werden die meisten (1,8 Millionen) alleine von ihre Angehörigen versorgt, ganz ohne Pflegekräfte oder Pflegedienst", stellt die Journalistin fest. "Das Seltsame ist: Von ihnen hört und sieht man kaum etwas."

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/silo267