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Ethische Abwägungen sind zentral für politische Entscheidungen

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Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) Zur Veröffentlichung der Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ erklären die Sprecherinnen für Gesundheitsförderung und für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, dass ethische Abwägungen als zentral für politische Entscheidungen zur Coronakrise zu werten sind.

Die vom Deutschen Ethikrat veröffentlichte Ad-hoc-Empfehlung „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ leistet nach Einschätzung dieser Bundestagsfraktion einen wertvollen Beitrag dazu, dass Gesellschaft und Politik über die Entscheidungen Klarheit gewinnen, die wir im Zuge der Coronakrise zu treffen haben. Die psychosozialen Folgen der Coronakrise und der getroffenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus werden dabei als gravierend eingeschätzt. Einsamkeit, Angst und Hilflosigkeit mit der Situation müssen demnach stärker adressiert und die Effekte der Krisen-Maßnahmen müssen zeitnah evaluiert werden.

Eine parlamentarisch-demokratisch legimitierte Politik ist die Grundlage für den Umgang mit der Krise - darauf will diese Bundestagsfraktion auch weiterhin bestehen.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE Grünen betont in dem Zusammenhang:

  • dass wir weiterhin als Gesellschaft Sorge dafür tragen müssen, die Verbreitung des Virus einzudämmen und ausreichend intensivmedizinische Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
  • dass sie Solidarität mit denjenigen großschreibt, die im Ernstfall Entscheidungen darüber treffen müssten, wer wie behandelt wird, wenn Ausschluss-Entscheidungen vorgenommen werden müssten, weil womöglich nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle bedürftigen Patienten verfügbar sind.
  • dass sie, wie der Deutsche Ethikrat, darauf dringt, dass der Staat menschliches Leben nicht be- oder gar abwerten darf.
  • dass keiner und keinem aus diskriminierenden Gründen Hilfe versagt werden darf.
BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/segmv20

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