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Besuch in der Blindenwerkstatt Otto Weidt

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Historisches Foto der Blindenwerkstatt Otto Weidt
Arbeiterinnen und Arbeiter der Blindenwerkstatt
Foto: MBOW

Berlin (kobinet) Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt erzählt von einem Berliner Kleinfabrikanten, der während des Zweiten Weltkriegs jüdische Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation schützte. Laura Mench hat das Museum am Hackeschen Markt besucht und berichtet darüber heute auf ihrer Webseite.



„In einem Museum wie diesem geht es nicht hauptsächlich um den Spaß an der Freude. Es ist ein Ort des Gedenkens, ein Ort der Aufklärung und der Mahnung“, schreibt Laura Mench. „Die Ausstellung ist vielfältig und zeigt von Fotos über handgefertigte Besen, bis hin zu Postkarten aus Theresienstadt alles, was man zu diesem Thema und von den Personen sehen muss, um ihre Geschichte und die Umstände zu verstehen.“

Es sei beachtlich, dass diese Ausstellung so barrierefrei ist und nicht einmal Eintritt kostet, findet die junge Frau: „Mir hat es gezeigt, dass Inklusion und Teilhabe nicht immer Geld kosten müssen. Sogar die Führung, die jeden Sonntag um 15:00 Uhr stattfindet ist kostenfrei.“