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Berlin will Mieten deckeln

Foto zeigt einen Rettungshubschrauber am Himmel
Rettungshubschrauber an einem Berliner Miethaus
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Berlin regierende Koalition aus Sozialdemokraten, Linken und Grünen hat sich auf einen Mietendeckel geeinigt. Mit der Entscheidung, die noch von Senat und Abgeordnetenhaus beschlossen werden muss, betritt Berlin bundesweit Neuland.

Der Stopp für Mieterhöhungen soll für die nächsten fünf Jahre gelten – für alle Wohnungen, die vor 2014 gebaut wurden. Modernisierungsmaßnahmen dürfen ohne Genehmigung nur noch in Höhe von einem Euro pro Quadratmeter umgelegt werden.

Der Berliner Mieterverein hat den Kompromiss zum Mietendeckel begrüßt. Das sei eine historisch einmalige Chance, "dass die Länder eine öffentlich-rechtliche Preisregelung für den Mietwohnungsbestand entwickeln", sagte Geschäftsführer Reiner Wild heute der Berliner Abendschau des rbb-Fernsehens.

"Uns ist wichtig, dass wir keine Schönheitsmodernisierungen fördern wollen", so der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), "sondern dass die Umlage nur für Modernisierungen im Rahmen von Barrierefreiheit oder für Klima- und Umweltmaßnahmen gilt."