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Jugend sollte breiter unterstützt werden

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Foto: Bündnis 90 Die Grünen

BERLIN (kobinet) Die 18. Shell-Jugendstudie belegt, was seit Monaten überall zu sehen ist: Junge Menschen treten in die Öffentlichkeit, sie sind politisch engagiert wie lange nicht und wollen die Zukunft mitgestalten. Sie wollen von der Politik gehört und ernst genommen werden. Klimawandel und Artensterben, das sind die Themen, die Jugendliche mobilisieren, weil es ihnen nicht egal ist, wie die Welt von morgen aussieht. Fridays for Future hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

"Damit Beteiligung wirklich funktioniert, muss sich allerdings auch die Politik bewegen. Junge Menschen müssen die Chance haben, sich und ihre Ideen konkret in politische Prozesse einbringen zu können. Nur das schafft Vertrauen in Parteien, in Politikerinnen und Politiker und ist ein starkes Zeichen, das zum Mitmachen animiert und letztlich unsere Demokratie stärkt," heißt es dazu in einer Presseinformation von Beate Walter-Rosenheimer, der Sprecherin für Jugendpolitik der Partei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN.

Aber auch die Bundespolitik sieht diese Partei hier gefordert. Denn Jugendliche wollen sich einbringen, bleiben aber im aktuellen Politikbetrieb außen vor. Denkbar wäre hier beispielsweise ein Jugendrat, der die Bundesregierung berät und auch sicherstellt, dass junge Menschen in wichtige gesetzgeberische Prozesse von Anfang an eingebunden werden.

Die Grüne Bundestagsfraktion fordert, dass politische Bildung sowohl als Unterrichtsfach als auch als Querschnittsaufgabe ausgebaut wird und zwar in allen Schulformen.