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Aktionsportal Bahn für Alle geht an den Start

Screenshot der Internetseite bahnfueralle.de
Screenshot der Internetseite bahnfueralle.de
Foto: ISL

BERLIN (KOBINET) Mit dem Aktionsportal "Bahn für alle" setzt sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zusammen mit Inklusionsaktivist Kay Macquarrie für mehr Barrierefreiheit bei der Bahn ein. "Mit unserer Seite wollen wir alle Menschen, die eine barrierefreie und einfach zugängliche Bahn als Verkehrsmittel brauchen, ermutigen ihrem Ärger konstruktiv Luft zu machen, um damit den Druck auf die Bahnunternehmen spürbar zu erhöhen", so Aktivist Kay Macquarrie.

Die Seite www.bahnfueralle.de stellt Anforderungen für eine zukunftsfähige Bahn auf, präsentiert gute Beispiele und zeigt den Menschen, wo sie sich mit Beschwerden und der Anzeige von Missständen hinwenden können, heißt es in einer Presseinformation der ISL. "Mit dieser Seite soll kein Bahn-Bashing betrieben werden – es soll die Menschen empowern und dazu befähigen, die Verantwortlichen bei den Bahnunternehmen mittels konstruktiver Kritik in die Verantwortung zu nehmen, um das Verkehrsmittel besser zu machen", erklärt Alexander Ahrens, Pressesprecher der ISL. Auch Kay Macquarrie möchte, "dass die Deutsche Bahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen endlich verstehen, dass in einer inklusiven Gesellschaft die barrierefreie und selbstbestimmte Mobilität der Menschen ein zentraler Baustein ist."

Unter www.bahnfueralle.de können sich ab sofort die Betroffenen darüber informieren:
- welche Forderungen umgesetzt werden müssen;
- wohin man sich im Fall nicht vorhandener Barrierefreiheit oder die Versagung von Angemessenen Vorkehrungen wenden kann
- und welche guten Beispiele es gibt, um die Bahnunternehmen weiterhin anzuspornen, dass Barrierefreiheit kein Almosen, sondern ein umzusetzendes Menschenrecht ist (siehe UN-BRK, Artikel 20).