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Gegen Diskriminierung und für Inklusion

Protestroute am 5. Mai 2019 in Berlin
Protestroute am 5. Mai 2019 in Berlin
Foto: BBZ

BERLIN (KOBINET) „Barrieren errichten ist Diskriminierung und solange Barrieren in Berlin weiterhin errichtet werden, werden wir auch demonstrieren und die Politik damit nerven“, so Dominik Peter, der Vorsitzender des Berliner Behindertenverbands, zum bevorstehenden Europäischen Protesttag am 05. Mai 2019. Um 14 Uhr startet die Demonstration am Nollendorfplatz und zieht weiter zum Breitscheidplatz, Joachimsthalerstraße und zurück zum Wittenbergplatz.

Am Wittenbergplatz findet von 15:30 bis 17:00 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Anliegen des Protesttags ist es, auf eklatante Missstände hinzuweisen. Etwa auf fehlende Barrierefreiheit. Auf der Abschlusskundgebung werden auch dieses Jahr „50 UN-BRK-Ballons“ verliehen. Damit zeichnet ein Vereinsbündnis Personen/Institutionen aus, die sich für Inklusion verdient gemacht haben. Dieses Jahr erhält die Abgeordnetenhausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen „50 bunte UN-BRK-Ballons“ für ihren Einsatz zur Einführung der InklusionsTaxis verliehen. 

Die Auftaktrede auf der Abschlusskundgebung hält dieses Jahr Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ferner wird Ursula Engelen-Kefer, die Vorsitzende SoVD Berlin-Brandenburg, und der Staatssekretär Alexander Fischer.

Markus Igel, Protagonist der Behindertenbewegung, kommt eigens aus dem Saarland angereist und wird auf der Abschlusskundgebung auftreten.

Der Protesttag wird unter anderem vom Berliner Behindertenverband, der Lebenshilfe - Landesverband Berlin, dem Sozialverband in Deutschland - Landesverband Berlin-Brandenburg, dem VdK - Landesverband Berlin Brandenburg und der Landesvereinigung Selbsthilfe organisiert. Viele Vereine, Institutionen und Verbände unterstützen den Berliner Protesttag. Einige Vereine / Institutionen Stellen sich am Wittenbergplatz mit Infoständen vor.