Werbung

Springe zum Inhalt

Zeigen, dass Inklusion Spaß macht

5. Mai 2014 am Brandenburger Tor in Berlin
5. Mai 2014 am Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Irina Tischer

BONN (KOBINET) Von heute bis zum 12. Mai finden in Deutschland über 600 Veranstaltungen und Aktionen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen statt. Bei dem Aktionstag, der dieses Jahr unter dem Motto "#MissionInklusion - Die Zukunft beginnt mit dir" steht, soll es u.a. auch darum gehen, zu zeigen, dass Inklusion Spaß macht. Selbstverständlich treten dabei auch Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen für ihre Rechte und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein.

"Wir möchten, dass auch in diesem Jahr wieder viele Menschen den 5. Mai nutzen, um sich über das Thema Inklusion auszutauschen", sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. "Denn jeder einzelne von uns kann einen Beitrag leisten und die Gesellschaft, in der wir morgen leben wollen, mitgestalten." Deutschlands größte Förderorganisation unterstützt den Protesttag seit mehr als 20 Jahren. Sie koordiniert das Engagement und stellt Förder- sowie Aktionsmittel zur Verfügung. Der Europäische Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen wurde 1992 zum ersten Mal auf Initiative der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und dem Europäischen Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) durchgeführt. Damals ging es in Deutschland hauptsächlich darum, die Aufnahme eines Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen ins Grundgesetz und Behindertengleichstellungsgesetze einzufordern. Am 15. November 1994 trat dann das reformierte Gundgesetz mit dem Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" in Artikel 3 Abs. 3 des Grundgesetzes in Kraft.

Link zu weiteren Infos der Aktion Mensch, die den Protesttag koordiniert