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Mechelen – für alle ohne Barrieren

Brücke über den Dijle Fluß und historische Häuser in Haverwerf
Brücke über den Dijle Fluß und historische Häuser in Haverwerf
Foto: Visit Flanders

MECHELEN (KOBINET) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um die belgische Stadt Mechelen. Zwischen ihren größeren Schwestern Brüssel und Antwerpen gelegen ist Mechelen wahrscheinlich die am wenigsten bekannteste Stadt der Kunst in Flandern. Aber sie ist reich an Geschichte und lebendiger Gegenwart, was sie mehr als lohnenswert für einen Besuch macht. Zudem sie jeder mit der Broschüre "Mechelen barrierefrei für alle" ohne Barrieren entdecken kann.

Diese Broschüre ist mit dem Stadtplan und den Routenempfehlungen die aktuellste Ausgabe einer Serie ähnlicher Veröffentlichungen der Westhoek Region, der Küste und über Brüssel. Wie in allen diesen Beispielen hat die Tourismusverwaltung Visit Flanders örtliche Partner engagiert, um ihre Städte in attraktive Reiseziele für alle, egal ob nichtbehindert oder behindert zu verwandeln.
Das erforderte eine gründliche Bewertung der verschiedenen Aspekte einer Reise: Wo kann man wohnen ? Wie erhält man medizinische Ausstattungen oder Pflege ? Welche Arten des Transports sollte ich am besten auswählen, um an mein Reiseziel zu kommen ? Und wenn ich dann dort bin, welche Restaurants und Bars verfügen über barrierefreie Sanitärräume, welche Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Museen machen die Reise für mich interessant und schließlich, aber nicht weniger wichtig: Wie werde ich insgesamt überhaupt zurecht kommen ?

Vor fünfhundert Jahren war Mechelen Hauptstadt der Burgundischen Niederlande. Noch heute bestimmt eine überraschende Anzahl geschützter Gebäude aus jener Zeit das Bild der Stadt: Stadtpaläste, alte beeindruckende Kirchen, typische Häuser jener Zeit und reich dekorierte Gildehäuser nehmen die Besucherinnen und Besucher mit zurück in jene Burgundischen Jahre.
Aber Mechelen ist auch eine moderne Stadt mit einer gastlichen und familienfreundlichen Atmosphäre und vielen reizvollen Ecken. Es ist die Verbindung von historischem Erbe und zeitgemäßem Lebensstil, die Mechelen so unwiderstehlich macht. 


Weg zur Sankt Rombouts Kathedrale Foto: Visit Flanders 

Die gute Nachricht ist, dass man alles das barrierefrei erleben und genießen kann. Ein 2,5 Kilometer langer Rundweg führt Besucherinnen und Besucher entlang der sehenswerten Punkte der Stadt. Dabei werden die schlechtesten Abschnitte mit Kopfsteinpflaster vermieden und der leichteste Weg gezeigt, alles zu erreichen. Die Route wurde nach einer Beratung durch spezialisierte Architekten und Verbesserungen durch den örtlichen technischen Dienst gründlich von Experten in eigener Sache getestet. Der Reiseplan sagt genau, was zu erwarten ist und schlägt dort wo es sinnvoll ist, Alternativrouten vor.

Die begleitende Broschüre konzentriert sich auf die Gebäude entlang des Weges: die sehenswerten interessanten Orte, barrierefrei zugängliche Restaurants und Bars, öffentliche Sanitäranlagen, Vermieter von Geräten und Hilfsmittel, Unterkünfte, Hilfen zur Mobilität und so weiter.
Die Besonderheiten zur Barrierefreiheit werden in Text und Bildern dargestellt, mit klaren "Daumen hoch" oder "Daumen runter" Symbolen sowie mit Farbcodes für grundlegende Aspekte.

Die Broschüre ist in englischer und niederländischer Sprache erhältlich. Sie kann hier als barrierefreie PDF herunter geladen oder bei Visit Mechelen bestellt werden (Visit Mechelen - Vleeshouwersstraat 6 - BE-2800 Mechelen / Telefon: 0032 15 29 76 54 / oder per E-Mail

Weitere interessante Tipps für die Reisevorbereitung und einen Urlaub in Flandern ohne Barrieren gibt es in deutscher Sprache auf den Internetseiten des Tourismusbüros "Visit Flanders".