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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Für eine offene und freie Gesellschaft gehen morgen in Berlin Zehntausende auf die Straße. Sie wollen sich nicht damit abfinden, dass Rassismus und Menschenverachtung in Deutschland gesellschaftsfähig werden. Deshalb demonstrieren sie unter dem Hashtag #unteilbar mit der Parole "Solidarität statt Ausgrenzung". Aufgerufen hat ein Bündnis aus der linken Zivilgesellschaft in voller Breite, das prominente Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik unterstützten.
Zur Auftaktkundgebung (ab 12 Uhr am Alexanderplatz) wird unter anderen Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sprechend. „Es sind die Verletztlichsten unter uns, gegen die Rechte hetzen“, erklärte Schneider auf der Webseite der Demo. „Worauf sie abzielen, ist die Zerstörung unserer offenen, vielfältigen, toleranten Gesellschaft. Das werden wir nicht zulassen. Wir werden uns wehren.“ Vor Journalisten der Bundespressekonferenz machte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen eine Verunsicherung in der Mitte der Gesellschaft aus, die etwa durch Abstiegsängste oder steigende Mieten hervorgerufen sei.
Ab 13 Uhr wird sich der Demonstrationszug in Richtung Leipziger Straße in Bewegung setzen. Die Route führt über den Potsdamer Platz, die Ebertstraße, vorbei am Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni entlang. Ab 16 Uhr beginnt an der Siegessäule die Abschlusskundgebung. Mehrere Bands sowie Konstatin Wecker und Herbert Grönemeyer sind im Kulturprogramm angekündigt.
Die Meteorologen sagen für das Herbstwochenende Sonnenschein voraus.




