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HENNEF/DüSSELDORF (KOBINET)
HENNEF/DüSSELDORF (KOBINET) Auch im Fußball schlägt manchmal die Routine die Jugend und der Rekordmeister besiegt den Titelverteidiger. So gewann auch der MTV Stuttgart durch einen 2:1-Sieg über den FC St. Pauli zum sechsten Mal die Deutsche Meisterschaft im Blindenfußball.
„Die Erfahrung hat den Ausschlag gegeben“, sagte Stuttgarts Alexander Fangmann. „Wenn wir zwei Minuten vor der Halbzeit das sechste Teamfoul kassieren, bekommt St. Pauli einen Penalty und gleicht vielleicht aus. Aber wir haben in dieser kritischen Phase einfach sehr ruhig gespielt.“
Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft erzielte beide Tore. Auch auf dem Düsseldorfer Burgplatz lockte das attraktive Spiel viele Zuschauer. Beim Finale war die Stahlrohrtribüne bis auf den letzten Platz besetzt. Über den Tag verfolgten rund 5.000 Zuschauer den Finaltag. Am Rande des Saisonfinales wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen der Deutschen Telekom und der DFB-Stiftung Sepp Herberger verlängert. „Wir sind seit Anfang 2017 engagierter Förderer der Blindenfußball-Bundesliga und stolz, unsere Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren fortzusetzen“, sagt Stephan Althoff, Leiter Sponsoring der Deutschen Telekom. „Es ist ein wichtiges Signal, dass die Telekom auch in den nächsten zwei Jahren den Spielbetrieb unterstützen wird. Das Engagement wertschätzt die herausragenden sportlichen Leistungen der Spielerinnen und Spieler“, hebt Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der Sepp-Herberger-Stiftung hervor.
„Fußball darf eben nicht nur ein Hochglanzprodukt sein“, erklärte Frymuth, warum sich die DFB-Stiftung Sepp Herberger seit dem Ligastart 2008 finanziell und organisatorisch beim Blindenfußball engagiert und Frymuth dazu weiter: „Der Blindenfußball demonstriert auf eindrucksvolle Art und Weise, dass gerade unsere Sportart alle Menschen begeistert.“




