Foto: Offizielle Grafik
1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/pZRO1JytebnwrQDm2LXUxuNdP8VM7fSzihq0Co3vlBkaI46HAGcEKs9jTY5W.jpg"/>
Foto: Offizielle Grafik
1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/pZRO1JytebnwrQDm2LXUxuNdP8VM7fSzihq0Co3vlBkaI46HAGcEKs9jTY5W.jpg"/>
Foto: Offizielle Grafik
1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/pZRO1JytebnwrQDm2LXUxuNdP8VM7fSzihq0Co3vlBkaI46HAGcEKs9jTY5W.jpg"/>
Foto: Offizielle Grafik
1536w" sizes="(max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/pZRO1JytebnwrQDm2LXUxuNdP8VM7fSzihq0Co3vlBkaI46HAGcEKs9jTY5W.jpg"/>
Foto: Offizielle Grafik
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Das bayerische Staatsministerium brüstet sich in zahlreichen Pressemitteilungen mit der finanziellen Unterstützung von angeblichen inklusiven Wohn- und Arbeitsplätzen im Freistaat. Auch dieses Jahr scheint die vorrangige Förderung von Einrichtungen von Trägern der klassischen Wohlfahrt munter weiter zu gehen.
Während die UN-Behindertenrechtskonvention weitgehend nicht in Deutschland und auch in Bayern umgesetzt wird, prahlt die neue bayerische Sozialministerin Schreyer mit millionenfachen Ausgaben ihres Ministeriums für inklusive Projekte, zumindest was der bayerische Freistaat darunter versteht. Laut einer Presseerklärung von heute wird der Freistaat in diesem Jahr 59,5 Millionen € für sogenannte Wohn- und Arbeitsplätze „mitten in der Gesellschaft“ ausgeben. Bei näherer Betrachtung sehen die Dinge allerdings etwas anders aus. Werkstätten für Menschen mit Behinderung entsprechen in keiner Weise den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und werden munter weiter gefördert. Die geförderten Wohnplätze zeichnen sich laut Schreyer dadurch aus, dass sie zentral liegen liegen würden. Derzeit gäbe es bereits rund 35.000 Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, so die Pressemitteilung. Dazu kommen noch bayernweit rund 5400 Förderstättenplätze für Menschen mit schweren Behinderungen, die in den üblichen Werkstätten nicht arbeiten können.
Bei den Wohnplätzen orientiert sich Inklusion in Bayern scheinbar an der geografisch zentrumsnahen Lage. So wurden in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass die geförderten Wohnheime in den Zentren der jeweiligen Ortschaften lägen.
Über die Förderung von ambulanten Strukturen und den Möglichkeiten ein wirkliches „Selbstbestimmtes Leben“ zu führen erfährt man erst einmal nichts. Auch die Selbstvertretung von Menschen mit großem Assistenzbedarf spielt in Bayern keine besonders große Rolle, zumindest nicht bei der finanziellen Förderung durch den Freistaat.




