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POTSDAM (KOBINET)
POTSDAM (KOBINET) In diesem Jahr hat sich in der Landeshauptstadt Potsdam erstmals ein breites Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Institutionen zusammengefunden und ein buntes und umfangreiches Programm rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai auf die Beine gestellt. Vom 29. April bis zum 6. Mai finden rund 30 Veranstaltungen im gesamten Potsdamer Stadtgebiet statt, die die Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam widerspiegeln – Mitmachaktionen, Ausstellungen, Lesungen, Musik und vieles mehr.
„Die Veranstaltungen sollen Überlegungen zu und Forderungen nach mehr Teilhabe in die Praxis übersetzen. Das Programm zeigt, wie Teilhabe für alle gelingt. So werden bestehende Angebote in Museen, Theater oder Führungen im Park Sanssouci durch leichte Sprache oder Gebärdendolmetscher weiteren Kreisen zugänglich gemacht. Auch öffnen Vereine wie der Kinder- und Jugendcircus Montelino ihre seit Jahren inklusiv arbeitenden Trainingsgruppen. Auch der Verein Iron Roll verweist mit verschiedenen Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf bestehende Teilnahmehindernisse und die damit verbundenen Barrieren im Kopf“, heißt es in der Presseinformation der Stadt Potsdam.
„Die 1. Potsdamer Inklusionstage bieten Menschen mit und ohne Behinderung die Gelegenheit, sich einzubringen, miteinander Vielfalt zu erleben, aber auch den kritischen Austausch zu suchen – kurzum: Das Leben und damit unsere Landeshauptstadt gemeinsam zu gestalten“, sagt der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam, Christoph Richter. „Nicht über uns ohne uns“ sei deshalb auch das Motto der Inklusionstage. „Wir freuen uns über die breite Palette an Veranstaltungen bei den Potsdamer Inklusionstagen. Diese zeigen die Möglichkeiten ohne einen kritischen Blick zu vergessen. Wir erhoffen uns positive Impulse über den Veranstaltungszeitraum hinaus und gehen davon aus, dass die Inklusionstage auch im kommenden Jahr stattfinden“ sagt Sebastian Schultz aus dem Haus der Begegnung in der Waldstadt. „Ich danke allen, die sich voller Engagement an der Organisation und Realisierung der 1. Potsdamer Inklusionstage beteiligt haben. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass die Idee der Potsdamer Inklusionstage von vielen Schultern mitgetragen wird“, ergänzt Christoph Richter.
Eröffnet werden die 1. Potsdamer Inklusionstage am 29. April um 17 Uhr im Rechenzentrum Potsdam mit einer Ausstellungseröffnung des Künstlers Thomas Kahlau sowie dem Theaterstück „Hatschisi“, des inklusiven Theaterlabors der Theodor Fliedner Stiftung Brandenburg gGmbH unter Leitung von Lidy Mouw.
Das Programmheft (auch in leichter Sprache) liegt im Bürgerservice und vielen anderen Adressen in Potsdam zur kostenlosen Mitnahme aus und kann aus unter www.potsdam.de/inklusionstage heruntergeladen werden.




