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Mit 54 auf dem Abstellgleis

Winfried Glosser
Winfried Glosser
Foto: Winfried Glosser

NEUBURG (KOBINET) Am 19. Januar hatten die kobinet-nachrichten darüber berichtet, dass der 54jährige Winfried Glosser in einem Seniorenheim leben muss, weil er seit Jahren für ein angemessenes persönliches Budget für die nötige Assistenz streiten muss. Anfang März muss Winfried Glosser immer noch im Seniorenheim unter unmenschlichen Bedingungen leben. Dies zeigt ein Bericht des DONAUKURIER, der die Situation von Winfried Glosser mit der Überschrift "Auf dem Abstellgleis" beschreibt.

Den kobinet-nachrichten liegen mittlerweile Informationen vor, dass es in Ingolstadt weitere behinderte Menschen gibt, denen ähnlich wie Winfried Glosser eine adäquate Assistenz erschwert bzw. verweigert wird. Während der Bezirk Oberbayern auf eine Anfrage der kobinet-nachrichten schnell geantwortet hat, blieb eine Anfrage der kobinet-nachrichten vom 1. Februar 2018 für eine Stellungnahme zur Situation von Winfried Glosser beim Presseamt der Stadt Ingolstadt bisher unbeantwortet. Das Problem scheint hier entscheidend bei der Stadt Ingolstadt zu liegen, wie der Bericht im DONAUKURIER zeigt, wo es heißt: "Im Zuge des Verfahrens stellte das Ingolstädter Rechtsamt dann fest, dass für Glosser eine Heimunterbringung zumutbar sei - auch wegen seines Alters von damals 51 Jahren. Es sei zudem davon auszugehen, 'dass durch die Heimunterbringung auch eine Mehrung der sozialen Kontakte eröffnet werden kann'. Glosser empfindet diese Worte bis heute wie Hohn: 'Als ich das lesen musste, war ich total verzweifelt. Jemandem wie mir die Hilfe wieder wegzunehmen - da bricht die Welt zusammen.'"

Link zum Bericht im DONAUKURIER

Link zum Bericht vom 31. Januar 2018 "Nachgefragt: Mit 54 im Seniorenheim" in den kobinet-nachrichten

Link zum Bericht vom 19. Januar 2018 "Mit 54 im Seniorenheim" in den kobinet-nachrichten



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