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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Gestern, am 17. Januar, ist das Bayerische Teilhabegesetz I in Kraft getreten. Damit setzt der Freistaat das Bundesteilhabegesetz auf Landesebene um. Nach Informationen des bayerischen Sozialministeriums habe man dafür alle gesetzgeberischen Spielräume ausgenutzt, die das Bundesgesetz den Ländern einräumt.
„Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderung bestmöglich zu unterstützen. Das Bayerische Teilhabegesetz bringt weniger Bürokratie, wichtige Anreize für neue Jobs und mehr Selbstbestimmung“, fasst Bayerns Sozialministerin Emilia Müller die wichtigsten Neuerungen zusammen. Dazu gehöre, dass Leistungen nun aus einer Hand kommen und die Bezirke zukünftig die entscheidenden Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen sind. Der vom Bund festgelegte maximale Lohnkostenzuschuss beim Budget für Arbeit wurde in Bayern um 20 Prozent erhöht. Mit dem Inkrafttreten ändert sich auch der Name der Integrationsämter. Sie sind bei allen Fragen zur Schwerbehinderung im Berufsleben direkter Partner für Beschäftigte und Arbeitgeber. Jetzt werden sie in Inklusionsämter umbenannt.
Auch die anderen Bundesländer müssen Ausführungsgesetze zum Bundesteilhabegesetz vorlegen, durch die u.a. geregelt werden muss, wer zukünftig fTrager der Eingliederungshilfe in den einzelnen Ländern wird.




