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Digitale Barrierefreiheit von Unternehmen

Markus Lemcke am Computer
Markus Lemcke am Computer
Foto: Markus Lemcke

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Markus Lemcke am Computer
Foto: Markus Lemcke

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Markus Lemcke am Computer
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Markus Lemcke am Computer
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Markus Lemcke am Computer
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Markus Lemcke am Computer
Foto: Markus Lemcke

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Markus Lemcke am Computer
Foto: Markus Lemcke

STUTTGART (KOBINET)

STUTTGART (KOBINET) Vor kurzem fand in der Hochschule der Medien in Stuttgart wieder ein Accessibility Day statt. Organisiert wurde dieser Tag vom Forschungsleuchtturm "Responsive Media Experience". Markus Lemcke, Geschäftsinhaber des Unternehmens Marlem-Software nahm als Dozent daran Teil und referierte darüber, warum Unternehmen digitale Barrierefreiheit umsetzen sollten.



Seit dem 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass behinderte Menschen die gleichen Chancen haben, wie Menschen ohne Behinderungen. Im Jahr 2016 wurde das Gesetz überarbeitet. Im aktuellen Gesetz wird in Paragraph 12 Träger öffentlicher Gewalt dazu verpflichtet, dass Webseiten, Programme und Apps barrierefrei entwickelt werden müssen. Regelmäßig findet in der Hochschule der Medien in Stuttgart ein Accessibility Day statt. Professor Gottfried Zimmermann organisiert diesen Accessibility Day. Der Accessibility Day richtet sich an Interessierte aus Studium, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Accessibility ist englisch und heißt auf deutsch Zugänglichkeit oder Barrierefreiheit. Die Veranstaltung stand dieses Jahr unter dem Thema „Neue Möglichkeiten durch innovative und intelligente Systeme“. Es ging darum, wie digitale Technologien durch innovative und intelligente Systeme dazu beitragen können, dass ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen weitestgehend in unserer Gesellschaft integriert sind – heute und für die Zukunft, berichtet Markus Lemcke.

Markus Lemcke freute sich über sein Vortragsthema, dass er von Professor Zimmermann bekam. Da die Unternehmer vom Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen nicht gesetzlich verpflichtet sind Webseiten, Programme und Apps barrierefrei zu entwickeln, empfand Markus Lemcke sein Vortragsthema als spannende Herausforderung. Lemcke ging in seinem Vortrag darauf ein, wie groß die Zielgruppe ist und wer zur Zielgruppe von digitaler Barrierefreiheit gehört. Außerdem machte er eine Kurzanalyse des Online-Shops Amazon auf Barrierefreiheit und erklärte anhand von der situationsbedingten Behinderung, warum es auch für Menschen ohne Behinderung wichtig ist, dass Software barrierefrei entwickelt wird.

Der Vortrag von Markus Lemcke kann online unter folgendem Link angeschaut werden:

http://events.mi.hdm-stuttgart.de/2017-05-12-3-accessibility-day/Who%20cares.%20Warum%20sich%20Unternehmen%20jetzt%20um%20digitale%20Barrierefreiheit%20k%C3%BCmmern%20sollten